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Die Minipredigt oder der Minimutmacher, die das Leben verändern können

Die folgenden Minipredigten bez. Minimutmacher sind mit freundlicher Genehmigung meines lieben Freundes Wolfgang Müller hier veröffentlicht.

Wolfgang

Gleichzeitig möchte ich auf weitere Minimutmacher von Wolfgang
und auf seine Homepage Heute schon gelebt ?” hinweisen.

Es lohnt sich - einfach klicken und schon bist du dort!

Zeit - ein Geschenk Nr. 212

Verhängnisvolle Entscheidung Nr. 211

Barfuss vor Gott - Nr. 210

Zeit - ein Geschenk - MMM 212

Meine Zeit steht in deinen Händen. Psalm 31, 16

Ich hielt eine Uhr in der Hand und schaute auf das Zifferblatt. Dabei beobachtete ich den Sekundenzeiger und erschrak. Unaufhaltsam tickt er vorwärts ob es mir gefällt oder nicht. -Ja, Zeit ist nicht zu stoppen; so verrinnt mein Leben wie der Sand durch eine Sanduhr, bis das letzte Körnchen hindurchgelaufen ist.

Zeit ist Schöpfung! - Gott schuf Sonne, Mond und Sterne, damit wir ein Zeitgefühl haben können und unser Leben organisieren. Gäbe es den ständigen Wechsel von Tag und Nacht nicht, wie könnten wir dann von Tage, Wochen und Monate reden oder sagen wie alt wir sind.

Der Schöpfer der Welt hat seine Schöpfung nicht sich selbst überlassen. Er lenkt nicht nur die Völker sondern auch jeden einzelnen Menschen, und das nach seinem Zeitplan. Die Geburt Jesu gibt uns dafür ein praktisches Beispiel. Der Erlösers wurde einige Hundert Jahre vorher prophetisch angekündigt, und als die Zeit sich erfüllt hatte, wurde er in Bethlehem geboren. GAL. 4, 4. Keinen Tag früher aber auch keinen Tag später. So denkt und handelt unser Gott auch mit unserem Leben. In diesen Prozess hat er uns hineingestellt, damit wir die Zeit, die er uns schenkt, als Geschenk betrachten und sie nutzen.

Von diesem Gedanken ausgehend, kann ich das Gebet des Psalmisten verstehen wenn er sagt: Meine Zeit steht in deinen Händen. Es gibt nur wenige die sich mit dem Geschenk "Zeit" auseinandersetzen. Betrachten wir den heutigen Tag als den ersten Tag vom Rest unseres Lebens, wie denken wir dann über die Zeit die uns noch verbleibt.

Jesus erzählt ein Gleichnis und sagt: "Ein reicher Gutsbesitzer hatte eine besonders gute Ernte. Er überlegte: 'Wo soll ich bloß alles unterbringen? Meine Scheunen sind voll; da geht nichts mehr rein.' Er beschloss: 'Ich werde die alten Scheunen abreißen und neue bauen, so groß, dass ich das ganze Getreide, ja alles, was ich habe, darin unterbringen kann. Dann will ich mich zur Ruhe setzen. Ich habe für lange Zeit ausgesorgt. Jetzt lasse ich es mir gut gehen. Ich will gut essen und trinken und mein Leben genießen!' Aber Gott sagte zu ihm: 'Du Narr! Noch in dieser Nacht wirst du sterben. Wer bekommt dann deinen ganzen Reichtum, den du angehäuft hast?' So wird es allen gehen, die auf der Erde Reichtümer sammeln, aber mit leeren Händen vor Gott stehen." Luk. 12, 17-21.

Gab Gott uns dreißig Jahre zu leben, waren bereits fünf Jahre Sonntag darin enthalten - genügend Zeit, um sich über den Sinn des Lebens Gedanken zu machen und nach Gott zu fragen. Fragen wir einen Sportler was ihm Zeit bedeutet, wird er sagen: Eine zehntel Sekunde kann im entscheidenden Augenblick über eine Goldmedaille entscheiden und die könnte mir eine Tür zu Weltruhm und Anerkennung verhelfen. Ich investieren meine Zeit in diesen Augenblick. Stellten wir die gleiche Frage einem, der mit seinem Leben nichts anzufangen weiß. Betrachtet er seine Zeit nicht als lästig und versucht sie mit unnützen Dingen zu vertreiben? Sein Leben verläuft ohne nennenswerte Höhepunkte und ehe er sich versieht ist seine Lebensuhr abgetickt, wobei der Sekundenzeiger sich nur im Kreis gedreht hat. Heute darf ich Bilanz machen und mir die Frage stellen wie mein morgiger Tag aussehen soll. Die Entscheidungen, die ich heute treffe, könnten meinem Leben eine völlig neue Richtung geben und Gott die Gelegenheit geben, mich zu führen.

 

Verhängnisvolle Entscheidung - MMM 211

Da sprach Abraham zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. Steht dir nicht alles Land offen? Trenne dich doch von mir! Da erwählte sich Lot die ganze Gegend am Jordan. Also trennte sich ein Bruder von dem anderen. 1. Mose 13, 8-9+11

Abraham und Lot waren Viehhirten; sie hatten es zu Wohlstand gebracht und ihr Reichtum vermehrte sich, was zu einem Problem führte: Die Weideplätze gaben nicht mehr genügend Futter für das Vieh her. Es musste nach einer Lösung gesucht werden. So gab zwei Möglichkeiten: Entweder man begnügte sich mit dem, was man hatte, dann könnten beide wie Brüder beieinander wohnen bleiben, oder man setzte auf Vermehrung und eine Trennung war unvermeidbar. Lot entschied sich für eine Trennung. Einen solchen Bericht kann man zur Kenntnis nehmen, wie viele andere, und zur Tagesordnung übergehen, - wenn es da nicht heißen würde, dass sich Brüder trennten. Das könnte im übertragenden Sinne auch heißen: Dann zerbrach die Ehe und jeder ging seinen Weg, oder dann zerbrach die Freundschaft, die Beziehung und jeder ging seinen Weg. Leider ist das die brutale Wirklichkeit und der Grund ist immer der gleiche: Weil man nicht bereit ist zu verzichten oder sich einzuschränken, beginnt der angehäufte Wohlstand unsere Beziehungen zu zerfressen und verbannt in die Einsamkeit.

Wie viele "Lots" sollten schon längst eine Entscheidung getroffen haben, aber der Erfolg, das Geschäft und die Aussicht auf viel Geld haben sie rasend gemacht. Eine Welt liegt ihnen zwar zu Füßen, aber daheim wartet eine Frau mit ihren Kindern auf ihren Mann. Aber dieser Mann will beides: Ein gutes Geschäft mit immer mehr Geld und dazu eine intakte Ehe. Ob ihm das gelingen wird? Gute Beziehungen sind das halbe Leben, das wusste auch der König Salomo, als er sagte: So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. Auch, wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden? Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei. Pred. 4, 9-12.

Gute Beziehungen gibt es jedoch nicht zum Nulltarif. Das bedeutet, dass man bereit sein muss Zeit zu investieren. Zeit haben zum Hören; Zeit, Anteil zu nehmen an den Sorgen und Ängsten des anderen; sich Zeit nehmen, um Abhilfe zu schaffen. Mit anderen Worten: Man muss bereit sein, sein Leben mit anderen zu teilen, und wenn es sein muss, auch verzichten zu können oder sich einzuschränken. Die Natur lehrt uns, dass Leben auf der Basis des Teilens funktioniert. Zellen die sich vermehren, tun es indem sie sich teilen. Hört dieser Prozess auf, muss die Pflanze sterben. Das gilt auch für unser Zusammenleben. Lot war dazu nicht bereit und wie ging es mit ihm weiter? Kaum hatte er sich von Abraham getrennt, war er in Sodom angekommen. Hier verbrachte er ein Leben in ständiger Unruhe. Hätte Abraham nicht für ihn gebetet, wäre er im Gericht mit umgekommen. Er musste fliehen und verlor sein gesamtes Hab und Gut und dazu auch seine Frau. 1. Mo. 19.

Heute will ich überlegen, bei wem ich Zeit investieren will, um ihn glücklich zu machen. Ob sich das lohnt?

 

Barfuss vor Gott - MMM 210

Gott sprach zu Mose: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land. 2. Mose 3, 5

Als Gott sich dem Mose in einem brennenden Dornbusch offenbarte und er hinzutreten wollte, hieß es: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land.

Während eines Besuches auf Sri Lanka war es mir vergönnt eine alte Tempelstätte zu besichtigen. Eine Gruppe Einheimischer beobachtete mich, als ich die Treppen zur Buddhastatue betreten wollte. Man ermahnte mich gefälligst vorher die Schuhe auszuziehen. Offenbar haben alle Religionen etwas gemeinsam: Man begegnet seinen Göttern in großer Ehrfurcht und mit Respekt.

Unwillkürlich stellte ich mir die Frage in welcher Haltung wir vor Gott hintreten, wenn wir beten. Jesus erzählt eine Geschichte, in der ein Pharisäer und ein Betrüger in den Tempel kommen, um zu beten. Während der Geistliche seine guten Taten und Qualitäten aufzählt, schlägt der Betrüger an seine Brust und bittet Gott um Vergebung. Dieser, sagte Jesus, wurde erhört, während der andere leer ausging. Luk. 18, 9 -14.

Die Bibel lehrt uns, wie wir beten sollen: Lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in völligem Glauben, besprengt in unseren Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leibe mit reinem Wasser. Hebr. 10, 22.

Als ich barfuss weiter ging, machte ich eine ganz neue Erfahrung. Meine Füße registrierten plötzlich jede Unebenheit, jeden Stein und Grashalm. Ich war jetzt um einiges sensibler geworden. - Vielen hat das Leben tiefe Wunden beigebracht. Sie wurden verletzt und sind hart geworden; ihr Herz ist verbittert; es ist voller Groll und Ablehnung. Die Folge davon ist, dass sie mit "Kampfstiefeln" durchs Leben gehen und alles Zarte zertreten. Nur Verletzte können verletzen und sie wundern sich, dass sie immer einsamer werden.

Nahen wie uns "barfuss" unserem Gott, möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir sensibel sein wollen; wir möchten seine Liebe und Nähe fühlen. Wir möchten seinen Trost empfangen und innerlich gestärkt werden. Fühlen kann nur ein sensibles Herz. Barfüßer wollen sagen, dass sie hören möchten und bereit sind sich rufen zu lassen; sie möchten durch den heiligen Geist geführt werden. Es gibt leider nur wenige, die solche Voraussetzungen mitbringen.

Wenn der heilige Geist wirken soll, kommt er nicht wie eine schreiende und hackende Krähe über uns hergefallen. Er kommt sanft wie eine Taube und sucht einen stillen Ort, wo er sich niederlassen kann. Mag das ein Grund dafür gewesen sein, dass Jesus seinen Jünger die Füße wusch? Wollte er erreichen, dass sie die zarten Hände seiner Liebe fühlen? Ja, sie fühlten sie und konnten später hingehen und sie an andere weitergeben.

Gottes Reich ist kein Reich von Herrschern und Akteuren, die anderen Befehle erteilen. Es ist ein Reich der Liebe und verwirklicht sich durch Menschen, die ihm ohne jegliche Hintergedanken dienen. Zieh deine Schuhe heute noch aus und nahe dich Gott. Mose konnte berufen werden und Führer einer Nation sein, weil er ein demütiger und sanftmütiger Mensch war. 4. Mos. 12, 3 Das Geheimnis war: Er stand barfuss vor Gott.

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